NEUERSCHEINUNG

„DIE ZUKUNFT IST GRATIS“

Berlin 2019

Elfteiliges Postkartenset, 10,5 x 14,8 cm, Deutsch

© für die abgebildeten Werke bei Mariel Gottwick

© ARTINFLOW Verlag für Zeitgenössische Kunst, Berlin 2019

https://www.artinflow.de

ISBN: 978-3-938457-39-9

25,00 EUR

„Sammlung Deutscher Wertsätze“

Die von Mariel Gottwick 2002 angelegte „Sammlung Deutscher Wertsätze“ beinhaltet Zitate deutscher Werbeslogans. Die Zitate wurden von ihr mit einer fortlaufenden Nummer der Nennung des werbenden Unternehmens und dem Publikationsjahr versehen.Mariel Gottwick sammelt Werbeanzeigen, wie sie sich tagtäglich im Internet, in Zeitschriften oder an Plakatwänden anbieten. Im fortlaufenden Sammelprozess formten sich unterschiedliche Kategorien heraus. Neben den Wertsätzen teilt die Künstlerin die „Sätze“ in Leitsätze, Lehrsätze, Sparsätze, Vorsätze und Merksätze ein.

Allgemein bekannt ist, dass die Werte, die in solchen Werbebotschaften formuliert werden, immer an kommerzielle Absichten gekoppelt sind. Mit süßen Verheißungen und großspurigen Versprechungen wird zum Konsum angeheizt. Von ihrem ursprünglichen Platz in den Werbemedien, mit hehren Werten und Emotionen aufgeladen, transportiert Mariel Gottwick die Zitate in ein neues Umfeld, das meistens nicht der Werbewelt entspringt und die Sätze in eine Reihe mit Sinnsprüchen, Weisheiten oder gesellschaftlich relevanten Leitbildern stellt. Blickt man zurück auf die Autorschaft, wird die Wertevermittlung der Werbewelt fragwürdig.

Freude kann man durch die Wahl des richtigen Kommunikationsanbieters erfahren, denn „Freude kann so einfach sein“. Verzicht erfährt man nicht bei der Übung in Selbstbeherrschung, sondern beim Verzehr einer Leckerei, ja „Verzicht kann so lecker sein“.

 

 


 

 

Mariel Gottwick

Die Dinge und mein Glück

Vernissage
Samstag, 09. November 2019, 19 Uhr

Ausstellung
10. November – 15. Dezember 2019

Mittwoch – Sonntag ab 19 Uhr
und nach Vereinbarung

 

Kuratiert von Jule Böttner & Jason Benedict

WerkStadt Berlin e.V.
Emser Straße 124, 12051 Berlin – Neukölln

https://werkstadt.berlin
kunst@werkstadt.berlin

Die Dinge und mein Glück

Mehr Dinge. Mehr Glück.
Mehr Sparen. Mehr Glück.
Mehr Shopping. Mehr Leben.
Mehr Banking. Mehr Zukunft.

Allgemein bekannt ist, dass die Werte, die in Werbebotschaften formuliert werden, immer an kommerzielle Absichten gekoppelt sind. Mit süßen Verheißungen und großspurigen Versprechungen
wird zum Konsum angeheizt. Von ihrem ursprünglichen
Platz in den Werbemedien, mit hehren Werten und Emotionen aufgeladen, transportiert Mariel Gottwick die Zitate in ein neues Umfeld, das meistens nicht der Werbewelt entspringt und die Sätze in eine Reihe mit Sinnsprüchen, Weisheiten oder gesellschaftlich relevanten Leitbildern stellt.

 

 


 

 

Mariel Gottwick
„WERTMUNDSATZ“   2016
Video 2:51 min.

Im Screening am
Do 7.11.19, 17:00 Uhr

PROGRAMM
Montag / Monday 4.11.19 17:00 Uhr
Maria Korporal Zurückbleiben bitte! / Mind the Gap! 1:15 min Juliana Saragosa Ich träume von Unzulänglichkeit / I Dream of Inadequacy 2:06 min Jasmin İhraç Constant changes, silent witnesses (excerpt) 5:54 min Marina Camargo Stille Unterhaltung / Silent conversation 2:15 min Manuela Johanna Covini Wir – Die Distanz zwischen dir und mir / We – The Distance between you and me 8:06 min Hanna Schaich Zimmer No 504 / ROOM NO 504 6:56 min Petra Lottje 2019 2:22 min Ian Joyce AUF BLAU / NOTES ON BLUE 4:48 min GUP-py Reisehund / Travel Dog 7:20 min

Dienstag / Tuesday 5.11.19 17:00 Uhr
Betty Böhm Euphrat / Euphrates 4:28 min Christine Berndt träumender Buddha, Karfreitag auf der Spree / dreaming Buddha, good Friday 5 min Marissa Rae Niederhauser Funkstille / Silence 2:44 min Fountainhead® Tanz Théâtre Absteigend/Aufsteigend, II / Descending/Ascending, II (excerpt) 10 min Ellen Kobe Wärest Du … / If you would be … (excerpt) 11:31 min Anna Barth Passage 6:08 min Ayca Nina Zuch Abstraction Splatter (excerpt) 5:03 min

Mittwoch / Wednesday 6.11.19 17:00 Uhr
Andreas Gogol XARUSSELL 7:10 min Jorn Ebner Abhandlung über Bewegung und Raum / Treatise in Motion and Space 6:28 min Sandra Becker Rad fahren / going by bike 3 min Christa Biedermann RÜCKlicht – BLINKlicht – GEGENlicht / TAILlight – BLINKING light – BACKlight 6:37 min Vidal & Groth and release 4:10 min Gisela Weiman Geisterfahrerin / Ghost Rider 2:45 min Herbert Liffers Trouble on my way 2:29 min Irena Paskali 2202 m 2:38 min Maria Koehne der hund ist im kühlfach / dog in a fridge 1:19 min Gaby Schulze Zwei Tropfen im Ozean / Two Drops in the Ocean 9:09 min

Donnerstag / Thursday 7.11.19 17:00 Uhr
Heike Franziska Bartsch Mit Haut und Haaren auf Abstand / staying away with skin and hair 2:09 min Emily Manthei Was kann Kunst? / You Already Know 5 min Sandra Riche Hier wäre ich, denn ich habe Licht gesehen … / I came in, since I saw the light on. 5:29 min Isabell Spengler Syncpoint 3:75 min Marta Leite Labour Drawing 6:19 min Arthur Schrödinger (Schrödingers Katze) Morphisto 2:24 min Nicola Rubinstein BESAME MUCHO 10:40 min Kuesti Fraun BEN 1 min Stephanie Hanna Work your inner Trump: Zusammenbruch geht schneller als Aufbau / Breaking down is faster than building up 4:52 min Mariel Gottwick WERTMUNDSATZ / WORTH-MOUTH-SENTENCE 2:51 min

Freitag / Friday 8.11.19 17:00 Uhr
Deborah S. Phillips 7 Lichteinfalldias / 7 Light Incidence Slides 5 min Bettina Rave / Dirk Schwibbert Abbey Road 10:31 min Laurin Kaiser ÖFFENTLICHER RAUM / PUBLIC SPACE 3:11 min Silvia Amancei & Bogdan Armanu REDHEADED (or The beheading of knowledge) 11:10 min Fried Rosenstock Fata Morgana transmedial 3:19 min Una Quigley Birds of my weakness 8:40 min Lioba von den Driesch ping pong 0:38 min Roberto Duarte Transferences 2 5:10 min

 

 
EINLADUNG / INVITATION
SCREENING 2019

Rücklicht / back light

Screening der Medienwerkstatt

im Kino Central
Rosenthaler Str. 39
10178 Berlin

Mo 04. – Fr 08.November 2019
jeweils 17 – 18 Uhr

The screening takes place
Mo 4th – 8th of november 2019
everyday from 5 – 6 pm

Medienwerkstatt Berlin im
Kulturwerk des bbk berlin GmbH
Mariannenplatz 2
10997 Berlin

https://medienwerkstatt-berlin.jimdo.com

 

 


 

 

Mariel Gottwick „Lebendige Frische“, 2018, Videoinstallation im WC

des Projektraums Group Global 3000

 

 

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Das Wasser war rein und klar

09.11. – 14.12.2018

Ausstellung, Gespräche, Vortrag

Trinkwasser wird als rein und klar beworben. Doch im Trinkwasser sind, zwar geringe Mengen, so doch hormonell wirksame Spurenstoffe aus medizinischen Produkten enthalten. Das Grundwasser ist zunehmend durch Kunstdünger mit Nitrat belastet. Die Berliner Spree färbt sich braun vom Eisenoxid des ehemaligen Braunkohletagebaus. In öffentlichen Gewässern findet man multiresistente Keime aus Kläranlagen. Das Wasser war rein und klar – vor der Industrialisierung. Heute ist es ein globales Problem geworden.
Die Kunstwerke der Ausstellung beleuchten kritisch unseren Umgang mit Wasser aus nachhaltiger Sicht.

17 internationale Künstlerinnen und Künstler zeigen ihre Positionen zum Thema mit Objekt, Skulptur, Installation, Foto, Collage, Video und Performance:
Kristian Askelund, Fabien Bouchard, crackthefiresister, Ria Gerth, Mariel Gottwick, Stephan Groß/Jörn Birkholz, Rainer Jacob, Doris Leuschner, Jürgen Michaelis, Zachary Miller, Annegret Müller, Klára Némethy, Olliver Orthuber, Yannis Ouaked, Ilka Raupach, Roland Wegerer

Fr 09.11., 19 Uhr – Vernissage, „Aqua Synth: Neptun’s Wahrheitenerzähler“, Jürgen Michaelis, Klangperformance

Fr 23.11., 19 Uhr – Künstlergespräch, Künstler der Ausstellung sprechen mit Gästen über ihre Werke

Fr 30.11., 19 Uhr – Vortrag, „Wasser lokal und der globale Kontext”, Marco Schmidt, TU-Berlin

Fr 14.12., 19 Uhr – Finissage, „pure-iffy-cation“, crackthefiresister, Performance

 

 


 

 

Mariel Gottwick, „Kein Rückgaberecht“, 2018, Video, 4:35 min.

 

 

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medienwerkstatt berlin
im Kulturwerk des bbk berlin GmbH
Mariannenplatz 2
10997 Berlin

 

SCREENING 2018

RÜCKGABE / RETURN

vom 05. bis 09. November 2018

Screening der Medienwerkstatt

Kino Central, Rosenthaler Str. 39, 10178 Berlin

Rückgabe kommt von zurück geben. Ich gebe etwas zurück. Oder mir wird etwas zurück gegeben. Das kann eine Geste, ein Ereignis oder auch ein Geschenk sein. Manchmal ist es auch ein Paket, das wir gar nicht bestellt haben. Welche Gabe geben wir zurück? Was wird uns zurück gegeben?

KünstlerInnen

Silvia Amancei / Bogdan Armanu | Heike Franziska Bartsch | Sandra Becker | Christa Biedermann | Marina Camargo | Miro A. Cimerman (bcd CyberneticArt team) | Manuela Johanna Covini | Till Cremer | Roberto Duarte | Katrin Eissing | Fountainhead® Tanz Théâtre | Kuesti Fraun | Mariel Gottwick | Stephanie Hanna | Claudia | Michaela Kochsmeier | Maria Koehne | Maria Korporal | Stefan Krüskemper / Oscar Ardila / Michaela Nasoetion | Verena Kyselka | Herbert Liffers | Antoanetta Marinov | Astrid Menze | Kalina Morcuende | Rae Marissa Niederhauser | Melina Pafundi | Kea Regina Pantel | Jens Pecho | Deborah S. Phillips | Tatjana Preuss | Bettina Rave | Nicola Rubinstein | Michael S. Ruscheinsky | Hanna Schaich | Man Schneider | Schulze Gaby | Ykylas Shaikhiyev | Wojtek Skowron | Rudi Szameit | Amalia Valdés | Lioba von den Driesch | Gisela Weimann | Kerstin Wittelmeyer | Maike Zimmermann

Medienwerkstatt Berlin im Kulturwerk des bbk berlin GmbHLeitung: Sandra Becker/Lioba von den Driesch

https://medienwerkstatt-berlin.jimdo.com/

 

 


 

 

Mariel Gottwick, „Tagesschau“, 2009,

Video – Loop, 5:00 Min.

Textband im Video, Dr. Martin Burckhardt, 

Auszug aus „Der Schatten der Dinge“, 

Werkbund-Archiv, 2008

OPEN STUDIOS AR 29 – ATELIERTAGE und GÄSTE

Alt-Reinickendorf 28-29, 13407 Berlin

Samstag 04. Nov. 2017 von 14 – 20 Uhr

Sonntag 05. Nov. 2017 von 14 – 18 Uhr

Sa + So 14.30, 16.00, 17.00 Uhr, kunsthistorische Führungen

Sa 18.30 Uhr, Wort.Performance, “Stand an der Küste“, 

von Sibylle Ciarloni im Atelier Zuzanna Skiba

 

 

 


 

 

 

 

Mariel Gottwick

links – „Wurstwesen“, 2014, Fotografie – Composing, 6-teilige Serie

rechts – „Bilder vom Essen“, 2017, Installation mit Fotografien, je 30 x 40 cm

 

 

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KANN MAN GENUSS KAUFEN?

19.05. – 30.06.2017

Foto, Installation, Objekt, Video, Performance, Vortrag und Gespräche 

KünstlerInnen

Christiane Gaebert, Mariel Gottwick, Maria Korporal, Libera Mazzoleni, Monika Plattner

Haben wir noch die Zeit, in Ruhe zu genießen? Im Schnellimbiss. Finden wir das richtige Maß? Genießen wir Lebensmittel, die denaturiert, künstlich mit Geschmack angereichert und optisch geschönt wurden? Ist das Genuss? Industrieller Betrug ist Standard, die Verbraucher zu täuschen üblich. Es gibt die Gegenbewegung des Regionalen, Biologischen, Fairen, Ethischen. Kann der Verbraucher guten Gewissens genießen? Wie hat sich die Vorstellung von Genuss gewandelt, in unserer heutigen Gesellschaft mit veränderten Lebensweisen und angepasstem Essverhalten?

Fr. 19.05.17, 19 Uhr, Vernissage mit Performance von Christiane Gaebert, „Die Kunst eine Rosine zu verspeisen“

Fr. 02.06.17, 19 Uhr, ”Künstlergespräch, Künstler der Ausstellung sprechen über ihre Werke

Fr. 16.06.17, 19 Uhr, Vortrag von Johanna Ernst, „SINNvoll essen – wie die Produkte auf unseren Tellern mit unserer Lebensweise zusammenhängen.”

Fr. 30.06.17, 19 Uhr, Finissage mit Performance von Libera Mazzoleni, „Godo ergo sum” 

 

 

 


 

 

 

 

Mariel Gottwick „Im anderen Licht“, 2017, Videoinstallation mit Laptop, Glasplatte geschwärzt, Video – Loop, 4:55 Min.

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LICHT

17.03. bis 12.05.2017

Ausstellung, Performance, Gespräche, Objekt, Collage, Installation, Foto, Malerei, Grafik, Video

Group Global 3000 fragt die Künstler nach dem Licht, das sich heute bei uns Menschen und der Natur auswirkt. Wir verändern das natürliche Licht durch unsere Technik wie Glas, Gebäude, Luftverschmutzung. Wir Menschen senden das künstliche Licht aus, das in den Weltraum verschwendet wird. Die reine Dunkelheit finden wir kaum noch. Sterne gehen verloren. 19 KünstlerInnen zeigen ihre Positionen zum Thema. 

Fr 17.03.,19 Uhr, Vernissage mit Performance „Light Department“ von M. Asgari und A.V. dos Santos

Fr 31.03.,19 Uhr, Künstlergespräch

Fr 21.04., 19 Uhr, Vortrag, “Licht, sauber und schmutzig” von Dr. Christopher Kyba

Fr 12.05., 19 Uhr, Finissage mit Performance, “Light conducting”, concept of Mary-Noele Dupuis

 

 

 


 

Mariel Gottwick, Aus der Serie, „Islas Canarias“, 1990, Offset-Lithografie, 

links,  „Pescado“, rechts, „Tanga“, je 49 cm x 35 cm

 

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Neues aus der Graphothek 2017

27.01.2017 bis 21.04.2017

Die Sammlung Kleinebrahm

1966 erwarben Ingrid und Horst Kleinebrahm ihre erste Graphik – eine Radierung von Renée Lubarow – für ihre private Sammlung. Inzwischen zählen fast 700 Graphiken, Gemälde und Plastiken zu ihrem Bestand. Im Jahr 2015 übergab das Ehepaar 100 Arbeiten aus seinem Besitz der Graphothek Berlin als öffentlicher Sammlung.

In der Stadtteilbibliothek im Fontane-Haus | Königshorster Str. 6 | 13439 Berlin

 

 

 


 

 

 

 

Mariel Gottwick, „Das gekaufte Herz“, 2016, Installation, Papiertragetaschen, LED- beleuchtet

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DER EINZELHANDEL IST MIT DEM WEIHNACHTSGESCHÄFT ZUFRIEDEN

Ausstellung – Performances – Workshop – Gespräche

11.11.2016 – 9.12.2016

KünstlerInnen

Sandra Becker, Daniel Djamo, Christiane Gaebert,

Mariel Gottwick, Stephan Gross, Brigitte Hadlich,

Alina Kawai, Benna G. Maris, Javier Pérez-Lanzac,

Wolfgang Schuster, Ynin Shillo, Third Eye Factory,

Alexandra Vasilieva, Paul Wiersbinski

Wir erleben alljährlich in der Vorweihnachtszeit die Perversion höhere Umsätze zu feiern, obwohl unsere Gesellschaft mit Dingen übersättigt ist, ein Ex- und Hopp-Problem hat, durch ihren Konsum von Unnötigem die Umwelt belastet und bereits das Schenken als Problem sieht.

Fr. 11.11.16, 19 Uhr, Vernissage und Performance, “Zum Fressen gern” von Christiane Gaebert

Fr 18.11.16, 19 Uhr, Workshop, Lesung und Vortrag “Weihnachtskunde” von Tom Albrecht

Fr 25.11.16, 19 Uhr, Künstlergespräch, der Ausstellung sprechen über ihre Werke

Fr 09.12.16, 19 Uhr, Finissage, Performance von Alexandra Vasilieva

 

 

 


 

 

 

 

Mariel Gottwick, „H – INTERNATIONAL“, 2007/2016, Installation, Projektion auf Liegestuhl mit Handtuch

Angst ist häufig der Antrieb zur Flucht. Die Bedrohung kann real, aber auch irreal sein, wie zum Beispiel  im Falle der „Liegestuhl – Reservierer“ ; die Art Menschen, die aus Furcht davor, zu kurz zu kommen, früh morgens um 5.30 Uhr aus dem Hotelbett getrieben, in nächster Nähe der Poolbar, noch schnell ein Handtuch über 3 Liegestühle werfen, um dort die besten Plätze zu sichern.

In dieser Arbeit werden bekannte gesellschaftliche Rituale  von „Platzhirschen“ konterkariert. Die dreiste Geste eines dahin geworfenen Handtuchs verkehrt sich in eine „Flucht nach vorn“ – beim  absurden Versuch, dem Unausweichlichen zu entkommen.

BERLINER LISTE 

fair for contemporary art

2016 SEP 15-18

Kraftwerk Berlin-Mitte, Köpenicker Str. 70, 10179 Berlin

Die Medienwerkstatt in der Schaltzentrale des ehemaligen Kraftwerks Mitte.

 

http://berliner-liste.org

BERLINER LISTE 2016 fair for contemporary art

http://medienwerkstatt-berlin.de

Medienwerkstatt Berlin im Kulturwerk des bbk berlin GmbH 

 

 

 


 

 

 

 

Mariel Gottwick, „Meine Weltshow“, 2016, Video, 8 Min.

Das Video „Die Weltshow“ zeigt eine Nachrichtensendung eines öffentlich-rechtlichen Fernsehsenders. Das Fernsehen ist von seiner Bildhaftigkeit her an sich ein „emotionales“ Medium. Hier aber werden die Nachrichten – Bilder durch eine musikalische Untermalung ins Theatralische gesteigert. Die Kommentare des Nachrichtensprechers sind mit einem monotonen Beat unterlegt und die Filmbeiträge wurden durch einen gefühlvollen Sound in spielfilmartige Szenen verwandelt. Moderne Mediengesellschaften hungern nach dem Gefühl der Betroffenheit, man muss„fühlen“, um richtig verstehen zu können. In einem Planungspapier eines öffentlich-rechtlichen Senders war zu lesen, dass sich das Informationsprogramm mehr an„Herzpunkten“ orientieren solle, im Klartext: „Sex/Crime“, „Prominenz“, „Schicksal“,„Katastrophe“, „Kinder“, „Tiere“.

HearteartH Video Festival  Berlin – Mailand

Fr 08.07. – So10. 07. 2016

HearteartH ist ein gemeinsames Projekt für Künstler und Medienmacher, konzipiert von den beiden Videokünstlerinnen Sonia Armaniaco und Maria Korporal. Auf  Basis der beiden englischen Begriffen Heart und Earth (Herz und Erde) hat sich das Konzept entwickelt. Die Symbolik der beiden Worte, unabdingbar mit dem Leben verbunden, hat eine starke Sogwirkung. Man wird hinein gezogen, in die fast schicksalhafte, gegenseitige Abhängigkeit der beiden Begriffe. Untrennbar scheinen sie miteinander verbunden.

Das HearteartH-Festival, zeigt an 3 Tagen Video Screenings und eine Ausstellung mit fotografischen Arbeiten und Objekten.

Sa 09.07. Lange AV Performance – Nacht in der Medienwerkstatt.

Veranstaltungsorte

Group Global 3000, Leuschnerdamm 19, 10999 Berlin

Medienwerkstatt, Mariannenplatz 2, 10997 Berlin

[.BOX] Visual Container, Via F. Confalonieri 11, 20124 Milano, vom 20. bis 30. 09.


 

REISEN

Foto, Installation, Objekt, Perforation, Video, Workshop, Gespräche

15.01.-11.03.2016

KünstlerInnen

Dave Ball, Alfred Banze, Jörn Birkholz, Chris Dietzel, Mariel Gottwick,
Franziska Harnisch, Astrid Indricane, Maria Korporal,
Tabea Kurde + Stephan Groß, Moritz Nehrkorn, Javier Pérez-Lanzac,
Korvin Reich, Gertrud Riethmüller, Anja Sonnenburg,
Sonja Trabandt, Kasia Wolińska

Fr 15.01.16, 19 Uhr, Vernissage + Performance

Leuschnerdamm 19 . 10999 Berlin
www.groupglobal3000.de
kontakt@groupglobal3000.de

Kuratiert von Mariel Gottwick und Javier Pérez-Lanzac

 

Mariel Gottwick, „Wertmundsatz“, Video 2:34 Min., 2016

Das Video „WERTMUNDSATZ“ gehört zu der Serie „Sammlung Deutscher Wertsätze“. Sie ist eine Sammlung von Zitaten aus deutschen Werbetexten. Ganz offensichtlich wird, dass die Werte, die in solchen Werbebotschaften formuliert werden, immer an eine kommerzielle Absicht gekoppelt sind, das heißt ein Konsument soll geworben werden.
In dieser Arbeit zitiere ich 3 „Sätze“ aus verschiedenen REISE-Anzeigen, in denen das Reiseangebot auf Träumen und Sparen reduziert wird. Die Anzeige verspricht eine Traumreise zum entspannen und genießen für wenig Geld, dabei wird der Zielort eher nebensächlich.
Im Video wird der Inhalt der Aussage, durch den Fokus auf Mund und Stimme, ins Zentrum der Aufmerksamkeit gestellt. Eine Stimme, einer unsichtbaren Person, die aus einer räumlichen und zeitlichen Distanz zu sprechen scheint, suggeriert eine Art „Stimme aus dem Off“, das Wahre und gute Leben einflüsternd. Begleitet von einem Sonarton, bekommt die Stimme den Stellenwert einer Orientierung gebenden Instanz. Im Filmverlauf verliert sich diese Wahrnehmung und verkehrt sich eher ins Gegenteil, die Sprache wandelt sich in eine eindringlich werdende und penetrant, Fragmente stammelnde Stimme. Im Raum bleibt der Nachklang fragwürdiger Werte.

 


 

Genius Loci

Rekonstruktion eines Raumes

Ausstellung         – Sa 03. – Fr 25.Oktober 2015

Eröffnung            – Fr 02. Oktober 2015, 19.30 Uhr

Nach 10 Jahren muss der Kunstverein Neukölln den kunstraum t27 verlassen, bereits im Sommer wurde ihm die Kündigung
ausgesprochen. Er wird seine Arbeit an einem anderen, kleineren Ort fortsetzen können. Dennoch heißt es Abschied nehmen
von einem schönen Ausstellungsraum, in welchem über 400 Künstler_innen ihre Werke präsentierten.
So soll die letzte Ausstellung dem Raum, der all diese künstlerischen Arbeiten in sich aufnahm, gewidmet sein.

Unter dem Titel „Genius Loci – Rekonstruktion eines Raumes“ wollen wir im vorderen Raum den Versuch unternehmen, sämtliche Ausstellungs-situationen der letzten 10 Jahre nochmals in Schichten und Überlagerungen sichtbar zu machen.
Im hinteren Raum möchten wir unter Mitarbeit der ehemals beteiligten Künstler_innen auf einzelne, in der Vergangenheit ausgestellte Arbeiten verweisen und deren Werdegang visualisieren.

Dr. Martin Steffens, Susann Kramer und der Gesamtvorstand des Kunstvereins Neukölln e.V.
www.kunstverein-neukoelln.de
T +49 (0) 30 56 82 19 64
E info@kunstverein-neukoelln.de

 


 

„überLeben“

Do 24. 09. 2015, 19:00 Uhr – Vernissage 
im Domhof von Ladenburg, Hauptstraße 9

Ausstellung 24. 09. 2015 – 03.10.2015
Kunstverein Ladenburg e.V.
Trajanstrasse 2
D – 68526 Ladenburg

 


 

 

VERKEHR FÜR MENSCHEN

Ausstellung – Performances – Gespräche
11.09.2015 – 30.10.2015

Die Straßen sind durch Auto, LKW und Motorrad gefährlich für Mensch
und Tier. Die Luft voll mit Lärm, Feinstaub, CO2 und Stickoxid.
Landschaft ist verbaut mit Asphalt und Beton. Gibt es Alternativen? Was sagen Künstler dazu?

Tom AlbrechtBennaIrmingard BeirleStefano Cassetti
Mariel GottwickStephan GroßKatrin KinslerEriz Moreno
Javier Pérez-LanzacNaemeh ShiraziHerbert Christian Stöger,
Third Eye Factory

Fr 11.09.15, 19 Uhr – Vernissage

Fr 16.10.15, 19 Uhr – Künstlergespräch

Fr 23.10.15, 19 Uhr – Vortrag, Dr. Tim Lehmann, „Verkehr für Menschen“

Fr 30.10.15, 19 Uhr, Finissage  mit Performance, „taxi for free“ von Stefano Cassetti,

Projektraum der Group Global 3000
Leuschnerdamm 19
10999 Berlin

Web: www.groupglobal3000.de


 

DER WALD
Ausstellung, Performances, Workshops, Gespräche
17. April – 29. Mai 2015

KünstlerInnen
Angela Preusz • Helena Hernández • Jasmin Odendahl • Jens Isensee • Bernard Misgajski • Walter Yu (于朋) • Benna aka Benna Gaean Maris • Christoph Both-Asmus • Luana Knipfer • Maria Korporal • Robert Quint • Mariel Gottwick • Katharina von Hagenow • Cora Marin • Sonja Trabandt • Ursula Blancke-Dau • Jörn Neumann • Frank Sievers • Singrid Engel • Korvin Reich • Paul Handley • Olivia Jasinski

Kuratiert von Javier Pérez-Lanzac

Programm
Fr 17.4.2015, 19Uhr, Vernissage + Jazz Konzert mit „Silva Trio“
Fr. 24.04.15, 19Uhr, Künstlergespräch Künstler sprechen mit Gästen über ihre Werke
Fr. 15.05.15, 19Uhr, „It’s gone for wood“ Performance, H. Hernández & R. Brodt
Fr. 22.05.15, 19Uhr, „Palmöl statt Wald“ Vortrag von Marcel Starfinger
Fr. 29.05.15, 19Uhr, Finissage